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Konfiguration

Bevor mit der eigentlichen Konfiguration des Import-Gateways begonnen werden kann, muß mit Hilfe des Administrationsprogramms für den print2forms-Server erst einmal ein entsprechendes Gateway-Objekt angelegt werden. Dazu gibt es im Kontextmenü des Containers für Gateways einen eigenen Menüpunkt Neues Import-Gateway.

Nachdem Sie dem Import-Gateway einen eineindeutigen Namen vergeben haben, ist die einzige Angabe, die für das Import-Gateway noch gemacht werden muß, die Port-Nummer. Die Angaben bei IP-Adresse oder Name und MAC-Adresse sind nur notwendig, wenn Sie aus Sicherheitsgründen das Gateway manuell konfigurieren möchten. Ansonsten können diese beiden Einträge leer gelassen werden - sie werden mit dem erstmaligen Starten des Import-Gateways automatisch mit den Daten des Rechners mit dem Import-Gateway vorbesetzt.

Im Administrationsprogramm sind sonst keine weiteren Arbeiten zu erledigen. Als nächstes muß der Client/Gateway-Server konfiguriert werden.

Um den print2forms-Client/Gateway-Server erstmalig zu konfigurieren, muß das Kontrolfeld des Servers aufgerufen werden. Das Kontrolfeld wird über das Menü Start/Einstellungen/Systemsteuerung/print2forms Clients / Gateways aufgerufen. Es erscheint ein Fenster, in dem die eventuell bereits konfigurierten Clients und Gateways aufgelistet sind.



Auf einem neu installierten Client/Gateway-Server ist die Liste zunächst leer und es muß erst eine Grundeinstellung des Servers durchgeführt werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Einstellungen.



In diesem Dialog geben Sie unter Bezeichnung einen Namen für den Client/Gateway-Server an. Dieser Name muß eineindeutig in Ihrem Unternehmen sein, weil unter diesem Namen Sicherungen des Client/Gateway-Servers abgelegt werden. Unter Name / IP Server und Port Server geben Sie den Namen oder die IP-Adresse des print2forms-Servers und dessen Port-Nummer an. Falls ein Name eingegeben wird, muß natürlich auf diesem Rechner der Dienst DNS verfügbar sein.

Ob die Kommunikation mit dem print2forms-Server funktioniert, kann gleich durch einen Klick auf die Schaltfläche Info getestet werden. Es erscheint ein Fenster mit Angaben zum print2forms-Server. Schliessen Sie dieses Fenster wieder durch einen Klick auf die Schaltfläche OK.

Falls auf dem Rechner mehrere Netzwerkschnittstellen zur Verfügung stehen, kann unter MAC / IP-Adresse die gewünschte Netzwerkschnittstelle ausgesucht werden. Durch einen Klick auf die Schaltfläche Auswahl in der Zeile Arbeitsverzeichnis wird ein Dialog aufgerufen, in dem ein Verzeichnis ausgewählt wird, das vom Client/Gateway-Server für die Ablage von Protokolldateien verwendet werden kann.

Unter DNS Auflösung wird dem Kontrollfeld mitgeteilt, ob es in der Übersicht des Status von Clients und Gateways die angezeigten IP-Adressen in Rechnernamen auflösen soll. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn auf diesem Rechner der Dienst DNS verfügbar ist, und die Rechner im Unternehmen im DNS registriert sind.

Unter Im Vordergrund wird dem Kontrollfeld mitgeteilt, ob es unabhängig von allen anderen Fenstern auf dem Bildschirm immer im Vordergrund angezeigt werden soll. Unter Aktualisierung schliesslich wird noch angegeben, in welchen Zeitintervallen die Übersicht der Clients und Gateways aktualisiert werden soll.

Sind alle Einstellungen gemacht, werden Sie durch Klick auf die Schaltfläche OK übernommen.

Klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche Neues Gateway, um das eigentliche Import-Gateway zu konfigurieren. Es erscheint ein Dialogfenster mit den erforderlichen Angaben.



Als Erstes klicken Sie auf die Schaltfläche Auswahl neben dem Feld Objekt. Es erscheint ein Auswahldialog, der alle auf dem print2forms-Server bekannten Gateways enthält. Falls im Gateway-Container Subcontainer enthalten sind, werden diese ebenfalls angezeigt. Durch einen Klick auf das Plus- oder Minus-Symbol vor dem Icon des Subcontainers kann dessen Inhalt zur Anzeige gebracht oder ausgeblendet werden. Wählen Sie das eben im Administrationsprogramm erzeugte Objekt für das Import-Gateway und schliessen Sie den Dialog durch einen Klick auf die Schaltfläche OK.



Als Nächstes wählen Sie unter Protollierung den Umfang des vom Import-Gateway zu schreibenden Protokolls. Für den Anfang sollte hier der Wert Fehlersuche aktiviert werden, um den maximalen Umfang des Protokolls während der ersten Tests zur Verfügung zu haben. Später kann die Einstellung dann auf den Wert Fehler und Warnungen oder Nur Fehler zurückgesetzt werden. Mit den Einstellungen unter Aufzeichnung und Ablaufverfolgung wird festgelegt, welche Protokolle erzeugt werden sollen.

Die Aufzeichnung ist ein Protokoll aller an das Import-Gateway gesendeten Daten. Aktivieren Sie die Aufzeichnung nur, wenn Sie dazu im Falle von Problemen vom Supportdienstleister dazu aufgefordert werden. Dieser kann mit Hilfe der Aufzeichnung den Import-Vorgang nachvollziehen und so die Ursache der Probleme ermitteln. In der Regel ist die Aufzeichnung daher deaktiviert.

Die Ablaufverfolgung ist ein Protokoll aller vom Import-Gateway durchgeführten Arbeitsschritte, inklusive aller positiven wie negativen Ergebnisse dieser Arbeitsschritte. Mit Hilfe der Ablaufverfolgung kann festgestellt werden, ob der Import-Vorgang erfolgreich war. In der Regel ist daher die Ablaufverfolgung aktiviert.

Als Letztes muß durch einen Klick auf die Schaltfläche Auswahl neben dem Feld Spool Verzeichnis ein Verzeichnis ausgewählt werden, in dem das Import-Gateway temporär erzeugte Zwischendateien ablegen darf. Dies kann auch das Verzeichnis sein, in dem der Client/Gateway-Server die anderen Protokolldateien ablegt.

Damit ist die Konfiguration des Import-Gateways selbst abgeschlossen, und die gemachten Angaben können durch einen Klick auf die Schaltfläche OK übernommen werden. Im Kontrollfeld des Client/Gateway-Servers erscheint jetzt das neu konfigurierte Import-Gateway. Die Port-Nummer ist zunächst noch mit einem Fragezeichen markiert - sobald das Import-Gateway das erste mal startet, wird hier die Port-Nummer aus dem Gateway-Objekt eingetragen.



Mit einem Klick auf die rechte Maustaste kann ein Kontextmenü aufgerufen werden, in dem über den Menüpunkt Starten das Import-Gateway jetzt erstenmalig gestartet werden kann. Die Farbe der Flagge vor dem Namen des Import-Gateways wechselt jetzt von Grau nach Gelb. Sollte sich die Flagge Rot färben, stimmt etwas mit der Konfiguration nicht. Gehen Sie die einzelnen Konfigurationsschritte in diesem Fall noch einmal genau durch.

Das Import-Gateway ist jetzt für den Empfang der ersten Import-Aufträge bereit. Als Nächstes muß jetzt, falls benötigt, noch der Import-Filter und in jedem Fall der Import-Drucker konfiguriert werden.

Hinweise

  • Für alle Dialoge ist eine Kontexthilfe abrufbar. Klicken Sie auf das Fragezeichen in der Titelleiste und zeigen Sie auf das Element, zu dem Sie eine Erklärung wünschen.
  • Bei der Vergabe der Port-Nummer für das Import-Gateway muß berücksichtigt werden, welche Dienste auf dem ausgewählten Rechner bereits laufen. Auch eventuell schon bereits konfigurierte print2forms-Clients und -Gateways schränken die in Frage kommenden Port-Nummern weiter ein.
  • Falls die Aufzeichnung aktiviert ist, sollten Sie darauf achten, daß auf dem Rechner genügend Plattenplatz verfügbar ist. Die Datei mit der Aufzeichnung kann über die Zeit mehrere Hundert Megabyte groß werden. Sollte eine Aufzeichnung für den Supportfall benötigt werden, sollte das Import-Gateway angehalten werden, bevor die Datei wegkopiert wird. Mit dem nächsten Start des Import-Gateways wird die alte Aufzeichnung überschrieben!
print2forms/import/konfiguration_gateway.txt · Zuletzt geändert: 2018-11-02 07:36 von volker

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