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Testausdruck von Vordrucken

Anforderung

Vordrucke sind in print2forms nichts weiter als abgelegte Druckdaten, in denen vor dem eigentlichen Druck noch Platzhalter gegen aktuelle Druckdaten ausgetauscht werden. Vordrucke werden in der Regel als Formular oder als Etikett eingesetzt.

Die Platzhalter werden beim Importieren der Druckdaten innerhalb eines Dialogs durch den Import-Filter festgelegt und als Liste im Ressourcen-Objekt abgelegt (Beispiel siehe Ein Etikett für Laserdrucker erstellen). In dieser Liste sind der Name des Platzhalters sowie eine Referenz auf die dafür einzusetzenden Druckdaten aufgeführt. Was vordergründig fehlt - und im Rahmen von print2forms auch nicht gebraucht wird - sind Informationen zur Position des Platzhalters im Vordruck.

Realisierung

Um sich einen Eindruck davon machen zu können, welche Platzhalter im Vordruck definiert worden sind und wo sich diese im Vordruck befinden, gibt es im print2forms-Client einen ganz speziellen Druckmodus, der erkennt, dass ein Vordruck 'zur Probe gedruckt' wird. Dieser steht so, wie er hier beschrieben ist, allerdings nur für PCL-Drucker zur Verfügung.

Ausgangspunkt für solch einen Testausdruck ist das Administrationsprogramm des print2forms-Servers. Dort muss zunächst im EInstelldialog ein Testdrucker ausgewählt werden. Natürlich muss dies ein Windows-Drucker sein, der über einen print2forms-Client betrieben wird.

Falls auf dem Rechner noch kein entsprechender Drucker angelegt ist, muss dieser jetzt angelegt werden. Dazu wird der print2forms-Druckertreiber benötigt. In der dem Treiber beiliegenden Hilfedatei p2fdriver.chm wird genau erklärt, wie dies gemacht wird. Alternativ kann auch hier im Wiki unter Druckertreiber für Windows nachgelesen werden.

Um nun einen Testausdruck anzufordern wird im Kontextmenü der Ressource oder in dem des entsprechenden Formulars der Menüpunkt Testausdruck aufgerufen. Das Administrationsprogramm schickt daraufhin eine Testanforderung an den zuständigen Client.

Der Client erkennt, dass der Vordruck zum Text gedruckt werden soll, und unterlässt daher die Ersetzung der Platzhalter durch - hier eh nicht vorhandene - Nutzdaten. Stattdessen markiert er die Platzhalter, indem er sie in einem Grauton ausgibt. Damit sind die Namen und Positionen der Platzhalter im Ausdruck leicht auszumachen.



Bemerkungen

  • Dieser Testdruck funktioniert nur mit PCL-Druckern, weil Etikettendrucker in der Regel eine spezielle Textfarbe oder ein Textmuster nicht unterstützen.
  • Wird ein Testausdruck aus dem Kontextmenü eines Formulars angefordert, so wie hier im Beispiel geschehen, werden natürlich auch die sonstigen Formularbestandteile wie untergeordnete Formulare oder Felder angedruckt. Hier ist es das Textfeld gewesen, dass diagonal den Schriftzug 'Entwurf' erstellt.
print2forms/tips/tip28.txt · Zuletzt geändert: 2018-08-31 08:07 (Externe Bearbeitung)

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