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Drucken

Mit dem integrierten Vorschau-Prozess innerhalb des Administrationsprogramms steht im Prinzip auch ein PCL-Textdrucker zur Verfügung, der die Entwicklung von Workflows in print2forms ebenfalls effizienter machen kann. Die Grundlage dafür ist die Information, dass dieser Vorschau-Prozess einen Netzwerkdrucker simuliert, der unter der Adresse '127.0.0.1' auf dem Port 9999 hört.

Wird nun im Drucker-/Gateway-Service ein Drucker so konfiguriert, dass er an diesen internen Vorschau-Prozess ausgibt, kann das Administrationsprogramm als virtueller Drucker benutzt werden.

Dazu wird in der Konfiguration eines print2forms-Druckers das Ausgabeziel entsprechend eingestellt. Empfängt jetzt dieser Drucker Druckdaten, wird er diese aufbereiten und an das Administrationsprogramm weiterleiten. Dort kann dann die Druckausgabe angesehen werden.

Konfiguration für Drucken an Vorschau

In der Symbolleiste des Administrationsprogramms befindet sich an zweiter Position ein Monitor-Symbol, das die Anzeige von im Hintergrund aus externen Quellen empfangenen Druckaufträgen steuert.

In der Regel ist das Symbol inaktiv. Sobald aber Druckdaten von ausserhalb des Administrationsprogramms an den internen Vorschau-Prozess gesendet und in Bilder konvertiert wurden, wird das Symbol automatisch aktiviert. Wird es dann angeklickt, erscheint im rechten Teil des Fensters die Vorschau der so empfangenen Daten.

Testausdruck über Vorschau

Nach dem Anklicken des Symbols wird es sofort wieder deaktivert. Das heist, ein von extern empfangener Druckdatenstrom kann nur einmal zum Ansehen angefordert werden. Dabei kann das Druckergebnis aber im Prinzip auf unbestimmte Zeit angesehen werden.

Das 'im Prinzip' wird dadurch beschränkt, dass der interne Vorschau-Prozess natürlich jederzeit wieder neue Druckdaten aus externen Quellen empfangen kann, und dann die Vorschau überschreibt. Es liegt also in der Verantwortung des Benutzers, solche Fälle zu vermeiden.

Hinweise

  • Die lokale IP-Adresse '127.0.0.1' wurde bewusst gewählt, um keine Sicherheitsrisiken durch Zugriffe von anderen Rechnern zu erzeugen. Für die lokale Nutzung während des Entwurfs und Tests von Druckabläufen ist das aber ausreichend. Zudem ist diese Druckvorschau ja sowieso nur verfügbar, wenn das Administrationsprogramm auch aktuell aktiv ist.
  • Das ganze funktioniert natürlich auch, wenn aus dem Administrationsprogramm heraus Testausdrucke angefordert werden, die dann wieder so zum Administrationsprogramm zurücklaufen. Das ist aber nicht wirklich sinnvoll, weil die interne Vorschau viel kürzere Reaktionszeiten liefert.
  • Auch in diesem Fall ist die Vorschau des Druckergebnisses auf die ersten zehn Seiten beschränkt. Längere Druckaufträge werden zwar empfangen, es werden aber - auch wegen der längeren Laufzeiten - nur Bilder von den ersten zehn Seiten erzeugt.
  • Mit dieser Funktion wird das Hilfsprogramm p2fViewer unnötig. Falls es auf dem Rechner mit dem Administrations­programm automatisch gestartet wurde, kann es zu Problemen führen, wenn Administrationsprogramm und das Programm p2fViewer gleiche IP-Adressen und Port-Nummern verwenden.
  • Falls notwendig, kann die IP-Adresse für den Druck verändert werden. Legen Sie dazu in der Konfiguration des Administrationsprogramms unter HKEY_CURRENT_USER\Software\SPE Systemhaus GmbH\print2forms\p2fAdmin\Settings einen Eintrag von Typ REG_SZ an und legen Sie dort die neue IP-Adresse fest.



print2forms/admin/print.txt · Zuletzt geändert: 2026-06-01 14:56 (Externe Bearbeitung)